Warum Referenzmaterial bei Übersetzungen wichtig ist

Referenzmaterial

Ihr Newsletter soll zweisprachig erscheinen? Oder Ihr Online-Shop soll auch in anderen Sprachen funktionieren? Kein Problem! Damit Übersetzungen vollkommen überzeugen und auf Ihre Wünsche zugeschnitten sind, kann bereits zusätzliches Referenzmaterial die Lösung sein.

 1. Warum durch Referenzmaterial Missverständnisse und Fehler vermieden werden

Auch wenn ein Text inhaltlich und grammatikalisch korrekt übersetzt wurde, kann es passieren, dass Sie nicht ganz zufrieden sind. Das könnte am fehlenden Referenzmaterial liegen. Denn was Sie als Auftraggeber vielleicht aus Ihrer täglichen Berufspraxis für selbstverständlich halten, erschließt sich Ihren Übersetzern oftmals nicht ohne Weiteres – falsche Erwartungen, Missverständnisse oder gar Fehler können die Folge sein.

Um das zu vermeiden, empfehlen wir Folgendes: Reichen Sie nicht nur den zu übersetzenden Text ein, sondern stellen Sie Ihren Fachübersetzern auch Referenzmaterial zur Verfügung. Denn mit jeder zusätzlichen Info, wie zum Beispiel Fotos, Layouts, Links und Hintergrundinfos, können Übersetzer sich besser ins Thema einarbeiten.

Vor allem bei weniger gebräuchlichen oder sogar ausschließlich firmenintern verwendeten Abkürzungen, sollten Sie ein Dokument mit den Bedeutungen zusammenstellen, um Missverständnisse zu vermeiden.

2. Wie Sie durch Referenzmaterial Zeit sparen

Haben Sie eine Liste mit feststehenden Unternehmensbegriffen, die gar nicht übersetzt werden müssen, sondern in der Ausgangssprache bleiben? Oder gibt es bereits ein Glossar mit Wörtern, die Sie gerne für alle gewünschten Sprachen übernehmen möchten? Perfekt! Mit diesen Referenzmaterialien und Hintergrundinformationen verbessern Sie die Qualität Ihrer Übersetzung, denn die Übersetzer können sich ganz auf die Übersetzung konzentrieren, statt viel Zeit durch Recherchen zu verlieren.

3. Wie Sie durch Referenzmaterial Einheitlichkeit schaffen

In Stilvorlagen oder Styleguides werden beispielsweise Anredeformen, der Umgang mit Satzzeichen oder Schreibweisen von Eigennamen festgelegt. Gleichzeitig stellen diese Handbücher sicher, dass unternehmensspezifische Vorgaben bei jedem Textauftrag einheitlich verwendet werden.

Unsere Empfehlung: Reichen Sie diese Materialien ein, um auch in anderen Sprachen eine einheitliche Außendarstellung Ihrer Firma zu gewährleisten.

Wenn Sie keine allgemeinen Stilvorgaben vorliegen haben, ist es hilfreich, bereits früher angefertigte Übersetzungen mitzuschicken, mit denen Sie zufrieden waren. Ihre Fachübersetzer können diese als Referenzdokumente nutzen und daraus ableiten, welche Art der Textgestaltung gewünscht ist.

4. Den richtigen Ton treffen

Außerdem tragen Broschüren, Flyer oder ähnliche Veröffentlichungen dazu bei, die Tonalität gemäß Ihres unternehmensinternen Schreibstils zu treffen. Zudem kann der Übersetzer kunden- und produktspezifische Formulierungen aus dem vorliegenden Referenzmaterial übernehmen oder sich daran orientieren.

Haben Sie eine sogenannte Blacklist mit Wörtern, die auf keinen Fall genutzt werden sollten? Stellen Sie dieses Dokument ebenfalls zur Verfügung, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

5. Für mehr Klarheit und Genauigkeit

Wer Texte in eine andere Sprache übertragen lassen will, sollte Bilder, Illustrationen, Layouts, Screenshots oder Videos als Hintergrundmaterial zur Verfügung stellen. Denn ein Wort kann in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen haben – aber mit einem Bild oder Layout wird schnell klar, was gemeint ist.

 Auf gute Zusammenarbeit!

Das Gute ist: Sie können die Qualität Ihrer Übersetzung selbst positiv beeinflussen, indem Sie Ihrem Übersetzer ausreichend Referenzmaterialien oder wichtige Hinweise für die Übersetzungsarbeit bereitstellen.

Fazit:

Je genauer Sie Ihre Vorstellungen äußern und Briefen, desto besser wird das Resultat Ihrer in Auftrag gegebenen Übersetzung.

Unsere Checkliste für die Beauftragung von Übersetzungen könnte hilfreich sein. Hier geht´s zum Download:

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